Das Zahlenrätsel Sodoku Anleitung

Das Zahlenrätsel Sodoku hat in den letzten Jahren rasant an Beliebtheit gewonnen. Es wurde Ende der 1970er von dem Amerikaner Howard Garns als "Number Place" erfunden und fand erste Veröffentlichungen in Rätselzeitschriften. Aber erst ab Mitte der 80er, nachdem es in Japan bekannt wurde begann es sich weltweit zu verbreiten. Hier erhielt es auch seinen heute gebräuchlichen Namen Sodoku, der grob aus dem Japanischen übersetzt etwa "Die Zahl sollte alleine stehen" bedeutet und auch schon einen Hinweis auf den Lösungsweg des Sodoku gibt.
Dieser Weg, auf dem ein Sodoku zu lösen ist, ist im Prinzip simpel: ein Sodoku-Feld besteht in seiner ursprünglichen Form aus 9 mal 9 Kästchen. In diese Kästchen sollen zur Lösung des Sodoku die Zahlen von 1 bis 9 eingefüllt werden. Dazu ist eine gewisse Anzahl an Ziffern vorgegeben, aus denen sich die fehlenden Zahlen logisch ergeben sollen. Hierbei gilt es zu beachten: es darf weder in einer waagerechten Kästchen-Zeile noch in einer senkrechten Kästchen-Spalte zweimal die gleiche Zahl vorkommen. Weiterhin wird das Feld aus 9 mal 9 Kästchen zusätzlich noch mal in neun Quadrate aus 3 mal 3 Kästchen unterteilt. Auch innerhalb dieser Quadrate darf keine der neun Zahlen zweimal vorkommen.
Die Schwierigkeit eines einzelnen Sodoku hängt von der Anzahl der vorgegebenen Hinweiszahlen ab; je weniger Zahlen vorgegeben, desto schwieriger ist es, durch richtiges Kombinieren die fehlenden Zahlen zu erschließen und das Sodoku zu lösen.
Im Laufe der Jahre haben sich mehrere Varianten des traditionellen Sodoku-Formats herausgebildet. Bei einigen wird die äußere Form des Feldes variiert, zum Beispiel werden aus mehreren zusammengefügten Sodoku-Einzelfeldern geometrische Formen gebildet, bei anderen wird die Anzahl der Felder erhöht, so das zum Beispiel in einer Reihe 16 Zahlen einzufügen sind. Mittlerweile gibt es auch Brettspiele für Gehirntraining Sudoku Sodoku. Auch Kinder Sodoku und sodoku Browserspiel zum Online Spielen gibt es mittlerweile einige Online.